Inspektionskosten Scout / Bobber

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Maische schrieb:

      Deshalb mache ich alles selbst. Das Material kostet einen Bruchteil!
      Ja das mache ich später dann auch wieder selber. Aber derzeit muss ich den Aasgeiern das Geld in den Hintern schieben damit ich die Garantie erhalten kann. Aber nichts desto trotz ist es eine Sauerei der Händler. Leider sind diese ja nicht so weit gestreut, dass man eine große Auswahl hätte.
      Biker werden nicht „grau“ - Das ist „CHROM“ :D

      aktuell im Fuhrpark:
      —- 2020 Indian Scout Bobber Sixty
      —- 2009 Kawasaki VN 900 Classic
      —- 2004 Honda Fireblade SC57
    • Lies mal die Garantiebedingungen durch. Da steht nix drin von wegen Wartungen beim Händler machen lassen. Einzig "REPARATURARBEITEN" müssen beim Vertragshändler durchgeführt werden. Ein Ölwechsel gehört nicht dazu. Steht in der BA ja explizit drin, was wie und wann zu machen ist. Du hebst einfach die Rechnungen der Teile und Betriebsstoffe auf und führst einen Wartungsplan, welchen du abhakst und unterschreibst.

      Sachen wie Speichen nachziehen usw würde ich dem Händler überlassen. Wartung selbst machen und fertig.
      Du darfst ja auch selbst Öl nachfüllen, wenn es mal zur Neige geht.
      Gruß

      Basti!

      -----------------------
      2018 er Chief - Dark Horse
      2007 er Honda VTR 1000 F
    • raddes schrieb:

      manche haben echt zu viel Geld und akzeptieren jeden Preis.
      Nach 800 km Bremsflüssigkeits Wechsel grenzt schon an Betrug. Bei so einem Kunden hätte ich auch noch Bremsscheiben und Beläge gewechselt.
      Wenn ich eines definitiv nicht zu viel habe, dann GELD :)
      naja, wenn man noch nie ein Motorrad hatte und nicht weiß, wo so Preise abrufbar sind, verlässt man sich auf seinen Händler, der ja bisher einen super Eindruck gemacht hat.
      Bzgl. der Bremsglüssigkeit: auf der Rechnung steht irgendwas mit Oel10 und danach Bremsflüssigkeit. Kann auch sein, dass DA Einfahröl getauscht wurde oder?
      Ich will hier überhaupt keine Wellen machen.
      Wie man sieht, gibt es sehr unterschiedliche Preisgestaltungen bzgl der Inspektionskosten.
      Werde beim nächsten Termin mal klären, was da lief.
      Indian | Scout Bobber | 2020
    • Fslinus schrieb:

      Ja das mache ich später dann auch wieder selber. Aber derzeit muss ich den Aasgeiern das Geld in den Hintern schieben damit ich die Garantie erhalten kann
      Der Trick mit der Garantie funktioniert.!! Wenn man alles selber macht oder beim freien Schrauber machen läßt spart man round about 300 Euro pro Inspektion bei den genannten Preisen.
      Das sind bei zwei Inspektionen 600 Euro. Dafür kann man schon beim Freien eine Menge reparieren lassen.(wenn wirklich mal was passiert) Was in der Regel nicht vor kommt. Meine Kutsche hat jetzt über 30000 km auf der Uhr und nix passiert und es sieht so aus als wenn das auch so bleibt. Lasst euch nicht ins Bockshorn jagen. Die spielen mit euren Bedenken die mehr als unberechtigt sind. Sicher, es kann immer was vorkommen aber das könnt ihr dann locker vom gesparten Geld bezahlen.
      Wie Indian sich im Garantiefall verhält ist ja schon oft genug beschrieben worden.(sehr unkulant)
    • Jetzt gehen bei einigen wohl die Pferde durch.
      1. Wegen Garantieerhalt genügt es auch, seinen Service in einer Motorrad-Fachwerkstatt (muss keine Indian-Vertretung sein) machen zu lassen. (für Basti Meisterbetrieb)
      2. Werkstätten haben die Vorgaben der Hersteller konsequent abzuarbeiten. Beschwert Euch bei Indian (Abt. Kundenservice) und verurteilt Euren Händler nicht voreilig.
      3. Bei Werkstattkosten von ca. 100,00 € pro Stunde sind schnell mal ca. 100,00 bis 150,00 € allein an Arbeitskosten fällig.
      4. Mit einem Öl- u. Filterwechsel ist es bei der 800er Insp. nicht getan. Neben 15 Kontrollpunkten, darunter Bremsflüssigkeit kontrollieren, nicht unbedingt wechseln, muss bei meiner RM auch der Kupplungshebel geschmiert werden.

      5. Mein Händler stellt mir kostenlos ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung für den Tag! Oder
      6. In den Monaten Nov. bis Febr. bekomme ich 10% Rabatt auf alles und meine RM wird auf Wunsch kostenlos zuhause abgeholt u. wieder gebracht. (Ings. 110 KM) Zudem wird ganz selbstverständlich kostenlosen Service gemacht. (Ich war heute noch Luft prüfen und vor 14 Tagen verchromte Ölkühlerabdeckung für nothing montiert.Das gleich gilt für meine Fersen-Schaltwippe. Alles mal eben u. natürlich zwischendurch ohne Termin. Wie Du in Wald rein rufst, so schallt es heraus. Wir haben alle unsere Lieblingsdealer, aber der Händler hat auch seine Lieblingskunden! Und dazu will ich gehören. Gebe gutes Trinkgeld, halte Termine peinlichst genau ein, verlange nichts unmögliches und kaufe meine Textilien oder Zubehör, wenn möglich, bei meinem Dealer. Der sieht meine Umsätze in 5 Sek. und entscheidet so auch über meine Kulanzanträge.

      7. Basti, es geht nicht darum was Du machen würdest oder nicht, sondern es geht um die gesetzl. Vorgaben innerhalb der EU-Garantie-Richtlinien und deren Auslegung vor Gericht. Nur danach wird im Garantiefall entschieden. Und da hättest Du mit Deinen Ansichten wohl die Arschkarte gezogen.
      8. Wer sich eine Indian nicht leisten kann oder will (und dazu zähle ich natürlich neben dem Kaufpreis auch alle Unterhalts- u. Nebenkosten) sollte sich mal bei den Japanern umschauen. Günstig zu erstehen, aber horrende Ersatzteilpreise. Nach 4 BMW GS u. RS von 2005 bis 2017 mit etwa 100.000 KM fand ich die Inspektionskosten (1000er Insp. 2016 z.Bsp. 170,00 €) relativ günstig. Die Reifenkosten fielen viel schwerer ins Gewicht. Und bei mir so manche Reparatur, die nicht eingeplant war und bis jetzt bei meiner RM nicht aufgetreten sind. Liegt vielleicht auch am guten und kundigen Service meiner Werkstatt? 8| Gruß Berthold
      Mit Leidenschaft lebt der Mensch. Mit Vernunft existiert er nur.
      Schlottii mit Indian Roadmaster 2017 und Sidebike Zeus Gespann. Vorher 2 Kreidler, 1 Hercules, 1 Maico, 1 Cagiva, 4 Yamaha's, 1 Honda, 1 Kawasaki, 2 Triumph, 1 Aprilia, 1 Norton, 1 MZ-Gespann u. 13 BMW's, mit insges. rd. 700TKM in den letzten 50 Jahren gefahren. :) 8) :!:
    • Ich würde mich freuen, wenn wir dieses Thema wieder etwas abkühlen.

      Das die Freundlichen einen gewissen Spielraum bei der Preisgestaltung haben, dürfte niemanden überraschen.

      Einfach nur einen Preis posten ist auch nicht vergleichbar.

      Wer in der Lage ist, die Wartung selbst zu machen, super.
      Wer dafür eine Wald und Wiesen Werkstatt beauftragt, super.
      Und wenn jemand zum Freundlichen fährt, auch super.

      Jeder nach seinen Wünschen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von barthel ()

    • barthel schrieb:

      Ich würde mich freuen, wenn wir dieses Thema Mal wieder etwas abkühlen.

      Das die Freundlichen einen gewissen Spielraum bei der Preisgestaltung haben, dürfte niemanden überraschen.

      Einfach nur einen Preis Posten ist auch nicht vergleichbar.

      Wer in der Lage ist, die Wartung selbst zu machen, super.
      Wer dafür eine Wald und Wiesen Werkstatt beauftragt, super.
      Und wenn jemand zum Freundlichen fährt, auch super.

      Jeder nach seinen Wünschen.
      Ich halte das für ein angemessenes Schlusswort!
      Indian | Scout Bobber | 2020
    • Um es für alle Anderen noch einmal kurz zusammen zu fassen:

      In der BA steht doch, wie ich einen Ölwechsel durchzuführen habe! Also kann ich folglich als Nutzer des Bikes einen jährlichen Ölwechsel machen. Ist halt ein Betriebsstoff. Für eine Kilometerabhängige Wartung für technische Komponenten muss ich natürlich in die Meisterwerkstatt. Wenn ich die 8.000 noch nicht voll habe, brauche ich dort auch nicht hin. Zumal meine Garantie eh schon seit einem halben Jahr abgelaufen ist. Jetzt ist nur noch eine ANSCHLUSSGARANTIE am laufen, welche NICHT mit der Werksgarantie gleichzustellen ist. Darüber sind zb die Bremsen NICHT abgedeckt. Lediglich MECHANISCH der Motor, Getriebe, Endantrieb. Geht ein Steuergerät, Lambdasonde oder ne Einspritzdüse flöten, ists eh Asche mit Garantie.

      Um MMW zu zitieren:

      "Garantie, ...gibt dir keiner!"

      Und da die Bremsflüssigkeit nach zwei Jahren gewechselt werden muss, kann ich das auch selbst machen. Da ist die Werksgarantie schon abgelaufen! Also folglich auch garnicht relevant um vor Gericht zu ziehen. Der Drops ist für mich eh gelutscht. Einmal, nie wieder. Besser so günstig wie möglich reparieren und sofort verbimmeln die Fuhre! :D

      So! Nu is aber Schluss! :thumbsup:
      Gruß

      Basti!

      -----------------------
      2018 er Chief - Dark Horse
      2007 er Honda VTR 1000 F

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Maische ()

    • Garantiert ist nur der Tod.
      Fahrzeuggarantien werden zur Kundenbindung gegeben.
      Früher wollten Hersteller Ihre Qualität damit zum Ausdruck bringen.
      Das ist vorbei.
      Jetzt wird entweder freiwillig oder mit Zwang ein Garantie oder Gewährleistungsversprechen der Vertragspartner eingehalten.
      Sobald es brenzlig wird eher zum letzteren tendierend.
      „Wir sind nicht Schuld!“

      Es bleibt also für den Kunden:
      - peinlichste Auswahl des Fahrzeuges, Händlers und Servicepartners, am Besten mit Plan B falls es dauerhaft nicht rund läuft.
      - Eigenpflege und vorausschauende Nutzung
      - gegebenenfalls selbst den Service durchführen

      Davon anderen eigene vermurkste Möhren zu verkaufen ohne Transparenz halte ich nix.
      @giancarlobenzina
    • Warum vermurkst? Wenn man es so günstig wie möglich repariert, kann das immer noch ordentlich sein. Meinte nur, dass es schon wieder nach Herstellervorgaben repariert wird. Muss halt nur nicht beim Freundlichen sein.
      Ersatzteil besorgen und selbst implantieren. DANN verkaufen. Das muss man nichtmal angeben, solange es kein Unfallschaden ist. Muss ich beim Auto doch auch nicht. Da zähle ich nicht jedes Teil auf, was mal irgendwann getauscht wurde.
      Gruß

      Basti!

      -----------------------
      2018 er Chief - Dark Horse
      2007 er Honda VTR 1000 F
    • Maische schrieb:

      Warum vermurkst? Wenn man es so günstig wie möglich repariert, kann das immer noch ordentlich sein. Meinte nur, dass es schon wieder nach Herstellervorgaben repariert wird. Muss halt nur nicht beim Freundlichen sein.
      Ersatzteil besorgen und selbst implantieren. DANN verkaufen. Das muss man nichtmal angeben, solange es kein Unfallschaden ist. Muss ich beim Auto doch auch nicht. Da zähle ich nicht jedes Teil auf, was mal irgendwann getauscht wurde.
      Weil „vermurkst“, davon gibt es viele, die das so machen. Die spreche ich an, die eine „Problem verdeckt an andere veräußern“ Einstellung haben. Schön dass Du das anders machst.
      Das hat nichts mit Dir zu tun, kein Grund das persönlich genommen werden. Was weiss ich wer Du bist und was Du wie machst.
      Eigenwartung ist NICHTS schlimmes, ordentlich gemacht ist das nicht selten besser als manche Werkstatt.
      Ideal ist eine vollständige Übersicht wer was wann wo gemacht hat. Gut, aber das geht halt auch nicht immer. ;)
      @giancarlobenzina