Scout Bobber - Fahwerk wirklich so bescheiden?

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    • Scout Bobber - Fahwerk wirklich so bescheiden?

      Hallo zusammen,

      mir hat es die Bobber richtig angetan und ich plane mir diese Anfang nächsten Jahres zuzulegen.
      Allerdings werde ich immer skeptischer, je länger ich recherchiere.
      Das Fahrwerk, insbesondere die hinteren Stoßdämpfer kommen gar nicht gut weg.
      Ich hatte zwar eine Probefahrt, aber in der Kürze der Zeit konnte man sich wahrlich kein, bzw. nur annähernd ein Bild davon machen.
      Ist es tatsächlich so schlecht?
      Wäre dankbar wenn ich hier die ein oder andere Rückmeldung erhalten könnte.

      Gruß
    • Bist du mit einer Bobber schon mal probegefahren?

      Info über Foren ist ja gut und schön, aber es tut halt jeder seine eigene Meinung kund bzw seine "Popometer" Eindrücke.

      Mein Zugang: Probefahrt auf einer Strecke mit div. Straßenbeschaffenheiten machen und dann die Frage beantworten:
      Fühl Ich mich auf dem Bock wohl oder nicht?

      Auf diese höchstpersönliche Frage wirst du nie die richtige Antwort von einem anderen bekommen.

      Und nachbessern kann man immer noch am Motorrad...

      Gruß Markus

      :!: Chrom macht nicht schneller..... :!:
    • Moin.

      Von Haus aus verbauen die Hersteller schon keine tip top Stossdämpfer.

      Da kannste jeden Bike Hersteller nehmen im Preissegment bis schlappe 20.000 €

      Nimmste so ein Geschoss wie die Duc Panigale für schlappe 30.000 €, dann spielste auch in einer Liga mit,

      wo von Haus aus granantenstarke Dämpfer verbaut sind.

      Meine Scout und meine Hayabusa sind da auch keine Ausnahme.

      Meine Scout im zwei Mann Betrieb, da machen die Dämpfer richtig schlapp.

      Was will man denn auch verlangen, für die Kohle ? Wilbers, Öhlins oder Wirth Federbeine ?

      Der eine schwört auf Wilbers. Der nächste auf Wirth. Das sind imme wieder die Glaubensfragen mancher Biker.

      Bei meiner Haya sind Öhlins verbaut. Weil ich gerne im Renntrimm schon mal auf manchen Strecken unterwegs bin.

      Da lohnt sich das.

      Und dann gibt es die Fraktion "Hauptsache geil, sportlich und der Name muss auf dem Federbein stehen"

      Da haben manche Biker absolut keine Ahnung, was se sich da anbauen lassen.

      Auf den Punkt gebracht:

      Kauf ne Indian im unteren Preissegment und Du musst damit leben, das Du Geld in die Hände nehmen musst,

      um ein besseres Fahrwerk zu bekommen.

      Und dann kannste auch gleich die schwulen Reifen runter kloppen. Denn das sind auch nicht die Top Teile.

      Oder Kohle in die Hand nehmen und sich die RM kaufen.


      Gruß Scout1133
    • stimmt so nicht ganz. Zum Beispiel:

      THRUXTON R



      ALLE AUSSTATTUNGSMERKMALE DES MODELLS THRUXTON 1200, SOWIE ZUSÄTZLICH:
      • Bullet-Einzelsitz mit lackierter Sitzbankabdeckung (marktspezifisch)

      • Zwei schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben

      • Brembo Monoblock-Radialbremssättel

      • Brembo Hauptzylinder

      • Für den Rennsport entwickelte, voll einstellbare Big-Piston-Gabeln von Showa

      • Zwei voll einstellbare Federbeine von Öhlins

      • Pirelli Diablo Rosso Corsa Reifen

      • Weitere hochwertige Details und Veredelungen, darunter die polierte obere Gabelbrücke, ein Tankriemen aus Edelstahl und die klar eloxierte
      • Hinterradschwinge aus Aluminium.
    • Moinsen.

      Das Triumph solch einen Preis raushauen kann, ist dem geschuldet, das die Thruxton und Thruxton R in Thailand gefertigt werden.

      Schau Dir die Löhne in Thailand und in England an. Würde der Hocker in alter englischer Manier gebaut werden mit den Teilen, dann würde der Hocker um die 20.000 € liegen, denke ich.

      Als Vergleich dazu, wird die BMW R nine Serie in Berlin zusammen gebaut. Die R nine T mit Up Side Daown Gabel bekommst Du für 15 500 €

      Die BMW hat halt keine Brembo Anlage. Dafür Doppelscheibenbremse vorne, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Festsattel.

      Und hinten Einscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, Doppel-Kolben Schwimmsattel.

      Was auch nicht schlecht ist.

      Und nun komme ich wieder auf den Punkt.

      Wer weiß schon mit ner Brembo Bremsanlage was anzufangen und deren Vorteile. Der Großteil will halt nur zeigen was dran ist.

      Fahren dafür aber um den Kirchturm oder im Kreisverkehr herum.

      Bevor ich mir einen zusammengefrickelten thailändischen Engländer kaufe im retro Design, würde ich hierzulande die deutsche Wirtschaft unterstützen und mir eine Retro BMW kaufen, mal so angemerkt.


      Gruß Scout1133
    • Ja, bin probegefahren. Wie gesagt, war nicht allzu ausgiebig, hatte auch max ne halbe Stunde Zeit. Jedenfalls gab es da schon die ein oder andere Unebenheit, die wirklich "spürbar" war. Empfand die Dämpfer im Vergleich zu der normalem Scout, die ich direkt davor probefahren durfte, als extrem hart. Mir gehts halt nur darum, wenns keinen Spaß macht auch mal ne Tagestour o. ä. zu machen, weil der Rücken nicht mehr mit macht, seh ich eher von der Bobber ab. Daher auch die Bitte um Resonanz derer, die bereits Erfahrung sammeln konnten. Ansondten Danke für die bisherigen Antworten.
    • Hi, nun das der Nerd-Talk mal wieder auf die Scout Bobber zu lenken.

      Ich habe die Federvorspannung deutlich erhöht, da meine Sitzposition durch den Sitz Umbau etwas nach hinten gerutscht ist, somit waren auch meine knapp 100Kg etwas zu viel für die Serienvorspannung.
      Diese hatte zwar die Weichheit eines Schaukelstuhls woran man sich gleich gewöhnt, doch vom Fahrwerksverhalten eben "Schaukelstuhl" :)
      Nun nach der Regulierung der Vorspannung, sind die Dämpfer wieder wie sie sein sollten, und Hey wir reden da von einer Bobber (Boneshaker)

      Was ich damit sagen will, wenn ihr egal was für Federn und Dämpfer kauft, müssen diese auch auf das Gewicht des Fahrers eingestellt werden.

      ... mit der Bobber machst nichts falsch, ein technisch sehr gutes Motorrad das in Zukunft noch viele Gesichter zeigen wird.

      Gruß Martin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Niddam ()

    • Bernd0815 schrieb:

      weil der Rücken nicht mehr mit macht, seh ich eher von der Bobber ab. Daher auch die Bitte um Resonanz derer, die bereits Erfahrung sammeln konnten.
      Moin.

      Aaaaalso, wenn Du jetzt schreibst, das der Rücken das nicht mit macht

      dann kannste schon Mal grundlegend die Scout Reihe komplett in die Tonne treten.

      Besser wäre da ein fahrendes Sofa. Nicht verkehrt verstehen !

      Eine Chief oder Roadmaster bügelt da die Unebenheiten auf dem Asphalt besser weg.

      Bei Rückenproblemen machste Dir keine Freude, finanziell gesehen.

      Gerade angeschafft, Eintragung in den Brief, paar Kilometer gefahren und wieder verkaufen.

      Da greifst Du ins finanzielle Klo.

      Lieber paar Probefahrten mehr machen mit verschiedenen Model Reihen,

      bis es vom finanziellen als auch gesundheitlichen Aspekt passt.



      Gruß Scout1133
    • meine persönliche geschichte und erfahrung:
      habe rücken- und nackenprobleme und bin nen 100 kg-mensch
      ich fahre jetzt seit juli 18 die bobber. war schon recht nah an starrrahmen mit holzsitz für mich. daher hab ich nen gefederten tractor seat nachgerüstet. da gibts mehrere in unterschiedlichen preisklassen von, ich hab einen von motherroad customs.
      ich fahre in verbindung mit dem mini-ape tagestouren bis 600 km ohne probleme.
    • Gemäß der Angaben auf der Homepage hat die Scout Bobber hinten "Zwei Federbeine / 2,0" (50 mm) Federweg". Das sagt doch alles. Mit 50mm Federweg kann das nicht bequem sein, außer Du bist ein Hartriegel, der auch einen Holzsitz ok findet. Gleiches Spiel bei der Konkurrenz mit der Sportster, die wird auch nie bequem. Auch nicht mit besseren Stoßdämpfern bleiben 50mm halt 50mm.

      Die Scout hat übrigens 76mm, eine Chief 94mm, eine Chieftain 114mm - you get the point...

      Ein gefederter Sitz wie vorher beschrieben hilft sicherlich, schließt dann halt auch Sozius aus.

      Ciao,
      Peter
      Gruß, Peter


      Indian Springfield 2018

      Death is like stupidity - it only hurts the others.
    • Gerne, was ich auf die Schnelle finde:

      Sportster 48 - 54mm (vs. Scout Bobber 50mm)
      Heritage Softail - 112mm. (vs. Chief 94mm)
      Ultra Limited (vs. Chieftain 114mm)

      Also abgesehen vom alten Touring Fahrwerk rein basierend auf den Zahlen nicht so schlecht, die "Hurley-Dafidsohn", gell? Man kann sich Dinge auch schlecht wünschen...

      Das aktuelle Softail Fahrwerk ist nüchtern betrachtet schon ordentlich. Weiss ich, weil ich es mehrfach probegefahren bin.

      Gruß, Peter
      Gruß, Peter


      Indian Springfield 2018

      Death is like stupidity - it only hurts the others.
    • Naja, Federwege sind eines, aber jedes Popometer emfindet anders und auch die Strassenverhältnisse in der jeweiligen Umgebung machen viel aus. Ich habe zwar noch nie eine H-D besessen (was auch niemals passieren wird), aber oft genug schon gefahren. Fahrschulmaschine für Kl.1 war eine H-D bei mir. Diverse Modelle in USA probegefahren (BikeWeek / Biketoberfest) und auch geliehen (Eaglerider - gibt ja leider keine wirkliche Konkurenz). LEIDER in 2 Wochen auch wieder E-Glide. Würde der Kiste aber JEDE Indian vorziehen, auch ein Bobber. Da würde allerdings Frauchen nicht mitspielen, weil die braucht Lehne und Koffer hinter sich.

      Geschmäcker sind ja bekanntlich sehr verschieden. ;) :D 8)

      Cu,
      Sven
      "Democracy is two wolves and a lamb deciding what to have for dinner.
      Liberty is a well-armed lamb." - Benjamin Franklin

      Si vis pacem para bellum - Wenn du Frieden willst, bereite Dich zum Krieg !

      MY LIFE - MY RULES !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Demolition Man ()

    • Fahrwerk Scout Bbber

      ein Hallo an Alle Indianer und an die die es noch werden wollen.
      In meinem Bobber sind seit Auslieferung vorne wie hinten Öhlins verbaut. Sind nicht billig aber das Fahrwerk ist danach top :thumbup: . Jetzt noch die Ami Schlappen runter dann passt das auch in den Bergen.