Lange Strecken mit der bobber twenty

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    • Lange Strecken mit der bobber twenty

      Hallo, ich möchte mir die scout bobber twenty kaufen und planne damit auch mal übers Wochenende weg zu fahren? Wie sind eure Erfahrungen mit dem Sitz und der Körperhaltung? Danke für eure Hilfe
      Gruß Daniel
    • Ich fahr zwar Chieftain, war aber mit einem Kumpel Scout aussuchen (und bin da - auch mit Scouts - hinter ihm hergefahren):
      Meine Probefahrteindrücke
      1. Kommt's auf Deine Körpergröße an.
      2. Sitzprobe: bei manchen ist das Brötchen viel zu hart, bei einer war hinten im Sattel eine Querstrebe zu spüren, die schon nach ein paar hundert Metern voll auf den Sack - also nee, weiter hinten - geht; war die Bobber glaub ich.
      3. Kommt's darauf an, was Du damit willst: "mal übers WE wegfahren" geht sicher, Tourenmaschine ist das mE definitiv nicht, ich weiß aber nicht, was Du gewohnt bist.
      4. Deine Eingangsfrage beantworte ICH mit "nie & nimmer"! full stop.
      5. Ist eine subjektive Meinung eines Nicht-Scout-Fahrers; Vorteil: sie ist kein Fanboy-Gesülze. Zwincker!
      lg
      Liebe Grüße aus Wien!

      Gerhard.



      Bike history: BMW 650 Funduro; 1994 - 1998 - sold, BMW R1100S; 1998 - 2001 - sold, Triumph Speed Triple; 2001 - 2004 - sold, Ducati 998sFE; 2004 -, Harley Davidson CVO Street Glide; 2016 - 2017 - lemonized, BMW R nineT Urban G/S; 2018 - 2019 - sold, Indian Chieftain Limited Badlands; 2019 -
    • Moin,
      ich habe eine Bobber und kann das bestätigen. Im Serientrimm war für mich nach 100-120 km Schluss, erstmal Pause machen. Dies liegt-zumindest bei mir- an der -nett formuliert- etwas speziellen Sitzhaltung auf dem Moped und insbesondere am Sitz selbst. Deshalb rüsten viele auch ihre Sitze um.
      Nachdem ich einen Mustang-Sitz und vorverlegte Fussrasten habe geht es schon um einiges besser. Ein Tourenmotorrad wird mE aus der Bobber aber nie werden (und dafür ist sie eigentlich auch nicht gedacht-dafür gibts ja die Dickschiffe).
      Hope that helps.
      Viele Grüße
      Micha
      Scout Bobber matt-schwarz mit Penzl :thumbsup:
      Vespa PX mit 135 DR und Rennkurbelwelle (for sale)
      BMW R 65 Scramblerumbau
      BMW RnineT Racer
      Ahnengalerie: Kreidler Flory, MotoGuzzi Nevada 750, Honda XBR500, Ducati Monster 696, Triumph Thunderbird 1700, Triumph Thruxton 900, Kawasaki GPZ550UT
    • Die Bobber ist ein schönes und gutes Pferdchen, hat aber auch seine Schwächen.

      Wie schon weiter oben geschrieben, hängt der Fahrkomfort von der Körpergröße und vom Gewicht ab.

      Den originalen Sattel empfand (nicht nur ich) als reine Katastrophe. Nach max. 80km brauchte ich dringend eine Pause. Das liegt an der Bauart des Sattels.
      Du solltest die Bobber mind. 100 - 120km Probefahren, um dir ein Bild zu machen.

      Der Sitz und die hintere Federung sind sehr oft Umbaukandidaten.

      Melde dich im Forum an und du wirst viele Meinungen und auch Lösungen rund um die Bobber finden.

      Wenn du wirklich längere Touren fahren möchtest, ist ein Dickschiff die bessere Wahl. Sollte dir das Dickschiff zu wuchtig sein, dann kommt als zweiter Tipp die normale Scout.
      Die Bobber ist, zumindest für mich, erst nach einigen Umbauten für längere Touren geeignet.
      Meine Indian: Scout Bobber (2019)
    • Mal so allgemein.....

      Ein Bobber ist kein Tourer, ein Tourer kein Sportler, ein Sportler kein Packesel und so weiter.

      Klar kann ich immer mit fast jedem Moped auch alles machen - hängt halt davon ab, wie leidensfähig man ist.

      Wenn die Bobber ein Tourer wäre, dann hieße sie Tourer und nicht Bobber.

      Man sollte immer eine ausgiebige Probefahrt machen und sich überlegen, was will ich damit machen. Urlaubsreisen, Wochenendtouren, täglich zur Arbeit oder nur Mal zur Eisdiele.....


      Cu,
      Sven
      "Democracy is two wolves and a lamb deciding what to have for dinner.
      Liberty is a well-armed lamb." - Benjamin Franklin

      Si vis pacem para bellum - Wenn du Frieden willst, bereite Dich zum Krieg ! --- MY LIFE = MY RULES !

      "When the people fear the government, there is tyranny.
      When the government fears the people, there is freedom."- Thomas Jefferson
    • Ich kann mich den Meisten nur anschließen. Hab die Bobber ausgiebig Probe gefahren und mir hat da schon der Hintern und das Kreuz geschmerzt.
      Hab mich dann zwar für die normale Scout entschieden, aber vom Sitzkomfort waren für mich auch der Miniape und ein anderer Sattel das Entscheidende. In der Konfiguration jetzt auch schon mehrtägige Ausfahrten völlig entspannt absolviert :thumbup:
    • Also meine Bobber Scout erinnert mich schwer an eine alte Harley mit Hardtail.
      Und wie Werner Brösel über Langstrecken auf Starrrahmenmopeds mal gesagt hat: Da hast Du nachher 2 Horizonte gesehen wenn Du angekommen bist...
      Es gibt ja mehrere Beiträge hier im Forum die sich mit der legendär schlechten Federung am Hinterrad beschäftigen. Hinzu kommt dann ja auch noch die Sitzposition. Versteh mich nicht falsch, das ist ein geiles Moped mit dem man viel Spaß haben kann und ich bereue nicht mir eine gekauft zu haben. Aber für lange Strecken wäre es nicht meine erste Wahl. Oder meine zweite, oder dritte ..... :whistling:
    • Cleveland schrieb:

      ...Es gibt ja mehrere Beiträge hier im Forum die sich mit der legendär schlechten Federung am Hinterrad beschäftigen....
      Ich fahre die Bobber bei 100kg Kampfgewicht zusätzlich mit einem Federwegsbegrenzer, die Vorspannung ziemlich hart eingestellt... warum, damit ich genau dieses Durchschlagen nicht habe... auf Buckelpisten wird es zwar auf längerer Zeit ätzend, aber wann fährt man denn dauernd auf schlechtem Geläuf... also so grottig, wie das Fahrwerk im Allgemeinen verkauft wird, ist es nicht... oder wie Sven schon sagte, wenn man einigermaßen leidensfähig ist, kann man die Bobber auch weit fahren... ohne Umbauten bezüglich Sitzposition ging es aber auch bei mir nicht (Sitz, Rasten, Lenkererhöhnung)... aber damit fahr ich jetzt auch problemlos 500km + mit entsprechenden Pausen...
      Grüsse aus dem östlichsten Freistaat :thumbsup:
    • Crypti schrieb:

      wenn man einigermaßen leidensfähig ist,
      Das stimmt, wenn man ausreichend leidensfähig ist kann man aber so ziemlich jede Maschine nehmen.
      Natürlich kann man auch mit einer R1 oder einer Honda Dax Kilometer abreißen. Die Frage ist ja: wenn ich mir eine neue Maschine zulege und plane damit lange, ausgedehnte Wochenendtrips zu machen oder generell in den Urlaub zu fahren (vielleicht sogar noch mit Sozia und Gepäck?), werde ich dann langfristig mit einer Scout glücklich?
      Oder kaufe ich mir in dem Fall lieber eine Roadmaster oder eine Chieftain. Schließlich wurden die genau für diesen Zweck gebaut :thumbup:
    • Ich kaufe mir motorräder, weil sie mir gefallen! wenn ich mit einigen Modifikationen auch noch ne anständige Reichweite schaffe, ist es doch ok... bedenke, nicht jeder kann mal schnell das doppelte für ein mo ausgeben, nur um eine reisefähige maschine derselben Firma zu bekommen (14.500 zu 30.000 euro) :thumbup: ... und sehr vielen gefällt die bobber, aber noch lange nicht der Rest der indian Kollektion... so ging es meinereiner auch und ich wurde auch erst sehr langsam mit den grossen mopeten warm... gekauft habe ich mir die bobber, weil sie mir gefällt, nicht um mit ihr lange reisen zu absolvieren, aber es geht auch, was ja die eigentliche frage war, ob man mit ner bobber twenty reisen kann...

      ja mit entsprechenden Mods geht es problemlos, über das wochenende wegzufahren :thumbsup:

      ne europarundfahrt mit mehreren tausend kilometern würde ich damit vielleicht nicht machen... aber auch das geht, siehe @Mac Big und seine frankreichtour... grüsse
      Grüsse aus dem östlichsten Freistaat :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Crypti ()

    • Mit dem Preis hast Du natürlich recht.
      Und klar sieht die Bobber geil aus, sonst hätte ich sie mir ja nicht gekauft.
      Aber Daniels Frage war ja nach unseren Erfahrungen mit der Langstreckentauglichkeit. Du sagst ja selber das man da eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen muss. Das sehe ich ganz genauso. Langstrecken sind mit der Bobber möglich, aber alles andere als angenehm.
      Ich fände es schade wenn er nach dem Kauf enttäuscht ist weil man ihm vorher ein zu rosarotes Bild vom Fahrkomfort der Maschine gezeichnet hat.
      Also Daniel: Mach auf jeden Fall eine gaaaaaanz lange Probefahrt bevor Du dich entscheidest ;)
    • Moin moin aus Bremen.
      ich fahre die Scout Bobber und muss zugeben bei einer Körpergröße 175 und dem normalem Sitz hatte ich auch so meine Problemchen " Gemächt eingeschlafen". Seid ich aber den Comforseat fahre geht es wesentlich besser um Touren von 200-300 km zu bewältigen. Natürlich ist es auch abhängig von der Strecke da der Rücken dann noch etwas leidet. :rolleyes:
    • Na ja, bei langen Strecken sollte man keine Vorschäden am Rücken haben. Also 180 Km am Stück gehen bei mir gerade so. Manchmal bekomme ich sogar Krämpfe in den Füßen. Liegt aber nicht am Bike! Älter werden ist halt blöd. Nee im Ernst, ich denke es hat wirklich auch was mit der Sitzhaltung zu tun. Aber genau die ist, die ich ja so richtig geil finde. Ist wie Pest und Cholera 8o aber letztendlich genau das was ich wollte. Da müssen Touren eben etappenweise geplant werden. Und mit meiner Blade komme ich ehrlich gesagt auch nicht viel weiter.
      Biker werden nicht „grau“ - Das ist „CHROM“ :D

      aktuell im Fuhrpark:
      —- 2020 Indian Scout Bobber Sixty
      —- 2009 Kawasaki VN 900 Classic